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Dr. Meurer, Geschäftsführer

Best Practice Beispiele BERZELIUS Metall GmbH
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Das Unternehmen

Adresse
BERZELIUS Metall GmbH Emser Str. 11 56338 Braubach
 

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Best Practice: Hocheffiziente Bleiherstellung dank QSL-Verfahren

Die BERZELIUS Stolberg GmbH (BBH), Mitglied im Anlagenverbund der Berzelius Metall GmbH, ist eine der größten und modernsten Bleihütten weltweit und international führend in der Technologie der primären Bleiherstellung.

Das hier eingesetzte QSL-Verfahren (benannt nach den Erfindern Queneau, Schumann und Lurgi) ermöglicht die hocheffiziente Gewinnung von Blei aus Bleikonzentraten und sekundären Rohstoffen in einem Reaktor. Mit dieser innovativen Technologie wird im Gegensatz zu herkömmlichen Anlagen sowohl Sauerstoff anstelle von Luft als auch der in den Konzentraten vorhandene Sulfidschwefel als Hauptenergieträger genutzt. Das ermöglicht den weitgehenden Verzicht auf fossile Brennstoffe und schont die Umwelt entscheidend, da der CO2-Ausstoß nur die Hälfte des Volumens konventioneller Verfahren beträgt. Der aus der Abwärme des schwefeldioxidhaltigen Prozessabgases erzeugte Dampf wird in einer Turbine entspannt, die einen Generator zur Elektrizitätserzeugung antreibt. Damit wird ca. 55 Prozent des Energiebedarfs der BBH bereitgestellt. Hierdurch sinkt der Primärenergieverbrauch auf ca. 5 GJ pro Tonne Werkblei. Nachfolgend wird das Prozessabgas mittels hochmoderner Filteranlagen gereinigt, bevor das darin enthaltene Schwefeldioxid in der Schwefelsäureanlage in besonders reine Schwefelsäure umgewandelt wird. Mit dem ebenso umweltbewussten wie effizienten QSL-Verfahren produziert die BBH jährlich 150.000 Tonnen Blei und Bleilegierungen sowie 100.000 Tonnen Schwefelsäure.

Die BBH in Stolberg ist gemäß Arbeitsschutz- Gesundheitsschutz-, Qualitäts- und Umweltmanagement nach ISO/TS 16949:2002, DIN EN ISO 9001:2000, OHSAS 18001:2007, ISO 14001:2004 und als Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert.


Mittels QSL-Verfahren beträgt der CO2-Ausstoß nur die Hälfte des Volumens konventioneller Verfahren.

Einsparung
72.000 t CO2 p. a.