Hochpräzise Aluminium-Walzprodukte garantieren Stabilität, Qualität und Sicherheit im Fahrzeugbau. Der verstärkte Einsatz von Aluminium trägt zudem nachhaltig zur Verringerung der verkehrsbedingten Klimabelastungen bei. Unter Lebenszyklusbetrachtungen werden mehr als 80 Prozent des gesamten Energieeinsatzes während der Nutzungszeit eines Transportfahrzeugs verbraucht. Auf Materialproduktion, Fertigung und Recycling/Entsorgung entfallen 20 %.
Eine Gewichtsersparnis von 100 kg im Pkw durch Leichtbaumaterialien führt nach Studien des IFEU Instituts, Heidelberg, zu einer durchschnittlichen Einsparung von 0,35 l Benzin pro 100 km. Damit reduziert sich die CO2-Emission um etwa 10 g pro km unter Berücksichtigung der gesamten Treibstofflieferkette. Auf die Lebensdauer eines normalen Personenwagens (200.000 km) bezogen bedeutet dies 700 l weniger Treibstoff insgesamt, für Fahrzeuge mit höherer Fahrleistung wie Taxi oder Bus kann diese Einsparung auf mehr als 2.500 l ansteigen.
Im Jahr 2008 wurden weltweit 8 Mio. t Aluminium in Pkw -Komponenten verbaut. Die damit erzielte Gewichtseinsparung ermöglicht über die Lebenszeit dieser Pkws 63 Mrd. l Rohöl einzusparen. Damit kann der CO2-Ausstoß um 160 Mio. t reduziert werden.
Ein Beispiel: Die Hydro Aluminium Rolled Products GmbH hat im Werk Grevenbroich einen eigenen ultramodernen Komplex zur Fertigung von Bändern für die Weiterverarbeitung zu Karosserieteilen errichtet. Mit einem neuen, stark dehnbar legiertem Material sichert das Werk dem Automobilbau deutlich besser umformbare Bleche für noch größere und dünnere Bauteile - ein wichtiger Baustein für umwelt- und klimagerechten Leichtbau in der Automobilindustrie.

